(Foto: Joka)
Raumgestaltung und Modedesign haben vieles gemeinsam. In beiden Bereichen entstehen immer wieder neue Trends, die miteinander verwoben sind. Doch wie genau? Auf der einen Seite gibt es den sogenannten „Trickle-down-Effekt“, bei dem neue Looks vornehmlich von großen Mode- und Designhäusern vorgegeben werden. Trendscouts helfen dabei, neue Trends anhand von Studien und Trendmessen ausfindig zu machen. Auf der anderen Seite lassen sich DesignerInnen bei dem sogenannten „Bubble-up-Effekt“ von der Ästhetik der Jugend- oder Subkulturen inspirieren und integrieren diese Einflüsse in ihre Kollektionen. „Namhafte österreichische Hersteller beschäftigen eigene Trendscouts oder Kreativ-Teams, die aktuelle Entwicklungen beobachten und neueste Tendenzen etwa auf internationalen Messen aufgreifen“, erklärt Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen Möbelindustrie. „Denn sowohl Mode als auch Interieur ist immer in einen zeitlichen und räumlichen Kontext gebettet.“
Eine große Rolle spielen heute zudem Influencer und Blogger, die mit ihren beträchtlichen Reichweiten Millionen von Menschen in Echtzeit erreichen. Damit verbreiten sich Trends einerseits schneller und andererseits demokratischer, indem sie direkter auf die Bedürfnisse der KonsumentInnen eingehen. Wichtige Social-Media-Akteure stehen in einem direkten Austausch mit ihren Followern und erhalten tiefe Einblicke in deren ästhetische Vorstellungen und Wünsche. Doch was haben Möbel und Mode bei der Entwicklung neuer Trends gemeinsam? Beide Bereiche gehen Hand in Hand und beeinflussen sich gegenseitig. Obwohl sich Trends in der Mode schneller verbreiten, strahlen sie zumeist auf die Stile der Inneneinrichtung ab. „Nicht nur Farben, Muster und Stoffe beeinflussen den Fashion- ebenso wie den Interior-Bereich“, so Emprechtinger. „Vor allem auch in Bezug auf gesellschaftliche Werte wie Nachhaltigkeit, Individualisierung und Urbanisierung finden sich zahlreiche Parallelen.“
(Foto: ewe Küchen/INTUO)
Sowohl in der Mode als auch in der Inneneinrichtung lautet das Gebot der Stunde: Gemütlichkeit. Besonders in schwierigen Zeiten sehnen wir uns nach entspannten Momenten mit der Familie und den engsten Freunden. Warme Brauntöne und weiche Stoffe sorgen für ein wohliges Gefühl. Die Hersteller der Österreichischen Möbelindustrie nehmen die Trends auf und bringen Gemütlichkeit in die eigenen vier Wände. Warme Erdtöne wie „Cognac“ und „Curry“ kreieren in Kombination mit anschmiegsamen Stoffen und weichen Polstern ein wohnliches Ambiente. Wer sich außerhalb der Wohnung oder des Hauses die Gemütlichkeit mit Trendcharakter bewahren will, greift einfach zum modischen Pendant: dem Kaschmirpullover.
Längst stehen bei der Möbel- und Kleiderwahl nicht mehr nur das Design im Vordergrund, sondern auch ökologische Faktoren. Immer mehr Menschen informieren sich vor dem Kauf, wo die Produkte hergestellt und aus welchen Materialien sie gefertigt wurden. Für die Österreichische Möbelindustrie gehört die heimische und möglichst nachhaltige Fertigung zu den Grundwerten. Eine energieeffiziente, ressourcenschonende Produktion ohne lange Transportwege wird nicht zuletzt an der Qualität der österreichischen Möbel deutlich. Regionale und natürliche Materialen sorgen für langlebigere und verträglichere Möbel und Kleidung – ganz ohne schlechtes Gewissen.
(Foto: Wittmann)
„Der Wunsch nach Qualität ist mehr als nur ein Trend“, erläutert Emprechtinger. „Die Sehnsucht nach echten und einzigartigen Dingen war bereits vor Corona existent. Allerdings wurde sie durch die Pandemie, wie unter einem Brennglas, extrem beschleunigt.“ In unsicheren Zeiten steht Qualität für Resilienz, Vertrauen und Geborgenheit. Das schlägt sich auch in den Kaufentscheidungen nieder. Denn nicht nur das Produkt muss überzeugen, sondern auch seine Fertigung, Herkunft und Nachhaltigkeit. Was die intensive Auseinandersetzung der Verbraucher mit der eigenen Einrichtung belegt: „Die Wegwerfkultur weicht dem Begehren nach langlebigen und hochwertigen Möbeln“, unterstreicht Emprechtinger. „Die Betriebe in Österreich nehmen sich noch Zeit für die Verarbeitung und bessern auf Wunsch sogar Möbel aus. Denn bei uns ist das Handwerk zu Hause und am Ende des Fertigungsvorganges stehen immer Menschen, die den Produkten den letzten Feinschliff geben.“
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