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Branchenreport

Die österreichische Möbelindustrie erwirtschaftete im Jahr 2025 eine Gesamtproduktion von 2,76 Mrd. Euro. Gegenüber den Vorjahresergebnissen entspricht das einem Wachstum von 2,3 Prozent. Der Exportumsatz erhöhte sich um 1,9 Prozent auf 1,18 Mrd. Euro. Gleichzeitig sanken die Importe um 1,0 Prozent auf 2,35 Mrd. Euro.
Trotz der leicht positiven Entwicklung bleiben die Rahmenbedingungen für die Branche anspruchsvoll. Steigende Kosten, eine verhaltene Nachfrage in wichtigen Absatzmärkten sowie anhaltende Unsicherheiten im wirtschaftlichen Umfeld sorgen dafür, dass die Zeiten für die Möbelindustrie nach wie vor herausfordernd bleiben.

45

Betriebe

2,8 Mrd. €

Produktionsvolumen

4.000

Beschäftigte

Top 10 der Exportländer 2025

Insgesamt stiegen die Möbelausfuhren 2025 um 1,9 Prozent auf 1,18 Mrd. Euro. Deutschland, die Schweiz und Polen sind weiterhin die stärksten Abnehmerländer. Das Exortvolumen nach Deutschland verringerte sich, während die Exporte in die Schweiz und nach Polen stiegen.

Top 10 der Importländer 2025

Die Importe sanken 2025 um 1 Prozent auf 2,35 Mrd. Euro. Das stärkste Einfuhrland Deutschland verzeichnete dabei wiederholt ein Minus. An zweiter und dritter Stelle der Importbilanz rangieren China und Polen. Das Importvolumen Chinas überholt mit erneut zweistelligem Wachstum das Volumen Polens. Die Zunahme von Billigimporten setzt die mittelständischen heimischen Möbelhersteller weiterhin unter Druck.

Produktion

Anteile der Möbelsektoren am gesamten Produktionstvolumen von 2025 in Mio. €

Jährliche Entwicklung der Gesamtproduktion seit 2017 in Mrd. €

Den größten Anteil am Produktionsvolumen stellen die Teilbranchen „sonstigen Möbel“, „Wohnmöbel“, „Büromöbel“, „Küchenmöbel“ und „Ladenmöbel“.

Die Gesamtproduktion entwickelte sich von 2017 bis 2020 stabil. In den Corona-Jahren 2021 und 2022 verzeichnete das Produktionsvolumen ein Wachstum. Anschließend war die Produktion leicht rückläufig, blieb jedoch weiterhin auf Vor-Corona-Niveau. Von 2024 auf 2025 stieg die Produktion um 2,3 Prozent.

Exporte

Anteile der Möbelsektoren am gesamten Exportvolumen von 2025 in Mio. €

Jährliche Entwicklung der Gesamtexporte seit 2017 in Mrd. €

Neben den „sonstigen Möbeln“ haben auch dieses Jahr „Polstermöbel“, „Wohnmöbel“ und „Büromöbel“ die größten Anteile am österreichischen Exportvolumen.  Seit der rückläufigen Entwicklung im Anschluss an die exportstarken Corona-Jahre zeigt sich nun erstmals wieder ein Anstieg. Von 2024 auf 2025 nahm das Exportvolumen um 1,9 Prozent zu.

Importe

Anteile der Möbelsektoren am gesamten Importvolumen von 2025 in Mio. €

Jährliche Entwicklung der Gesamtimporte seit 2017 in Mrd. €

Überwiegend werden „Polstermöbel“ und „sonstige Möbel“ importiert, gefolgt von  „Wohnmöbeln“ und „Küchenmöbeln“. Das Importvolumen ist seit 2017 gestiegen – mit deutlichem Wachstum in den Corona-Jahren bis 2022. Seitdem verzeichnet das Volumen einen stetigen leichten Rückgang. Von 2024 auf 2025 sanken die Importe um 1 Prozent.